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Hypnose, die Formung des Unterbewusstseins

Wohl kein anderes Entspannungsverfahren kann grundsätzliche, zeitweilige oder auch dauerhafte Veränderungen erzielen wie eine Hypnose. Bei der Raucherentwöhnung ist eine Erfolgsrate von 70 bis 80% im Bereich des Möglichen.

Unser Handlungsmuster unterliegt in vielen Bereichen unseres täglichen Tuns einer nicht bewussten Willensbildung im Augenblick der Ausführung; wir handeln unbewusst. Dieses unbewusste, automatische Handeln basiert einmal auf Erlerntem, das wir so oft praktiziert haben, dass wir nicht mehr darüber nachdenken müssen. Unser Unterbewusstsein hat es gespeichert und reagiert im entsprechenden Augenblick mit einem der Situation angepassten Handeln.

Dann gibt es auch ein unbewusstes Handlungsmuster, das auf Eigen- oder Fremdsuggestion beruht. In bestimmten Situationen wird uns suggeriert (von außen, aber auch durch uns selbst), dass wir dazu wieder mal zu dumm sind, dass wir das nie lernen, dass man das nicht tun sollte, weil … usw., usf. Wenn unser  Handeln in bestimmten Situationen immer wieder den gleichen Mustern unterliegt, dann müssen wir davon ausgehen, dass hier eine Art „Programmierung“ unseres Unterbewusstsein vorliegt. Und was so programmiert wurde, sollte dann auch wieder in gleicher Weise „umprogrammiert“ werden können.

Der schnellste und zuverlässigste Weg geht über den direkten Zugang zum Unterbewusstsein, wie es in der Hypnose möglich ist. So kann Hypnose immer dann als therapeutisches Mittel eingesetzt werden wo es gilt, alte Verhaltens- und Denkmuster aufzulösen und durch neue, den Menschen in seinem zukünftigen Tun positiv beeinflussende zu ersetzen. Das wird sicherlich nicht von heute auf morgen gehen, vor allem, wenn die alten Muster schon sehr „eingefahren“ sind. Aber es wird gelingen.