Licht – Lebensgrundlage, Wellness, Therapie, Teil 3

Licht – Lebensgrundlage, Wellness, Therapie

Teil 3: Das Licht und der Quantensprung

Die Quanten-Theorie des Lichts – Grundlage der Nachweisbarkeit von Photonen als Licht in unseren Zellen

Anfang des letzten Jahrhunderts hatten Niels Ryberg Finsen (1860-1904) und Dinshah Ghadiali (1873-1966) die Neuzeit in der Lichttherapie eingeläutet. Aber erst mit Albert Einsteins, Max Planck und Alexander Gurwitsch kam der große Durchbruch, der den Weg frei machen sollte zur Photonen-Technologie. Doch bis dahin sollten noch viele Jahrzehnte vergehen.

Max Planck, Albert Einstein und die Quantelung des Lichts

Edison_GöbelMit Thomas Alva Edison und seiner Kohlenfadenlampe startete 1879 kam die Glühbirne in die industrielle Massenfertigung. Doch der eigentliche Erfinder (Gerichte haben dies später bestätigt) war der aus Deutschland stammende Uhrmacher Heinrich Goebel. Mit einer verkohlten Bambusfaser hatte er bereits 1854 die erste gebrauchsfähige Glühlampe zum Leuchten gebracht. Nur leider hatte ihn sein Erfindereifer vergessen lassen, dafür ein Patent anzumelden.

So begann Ende des 1900. Jh. der Einzug der Glühbirne in das tägliche Leben; die Straßenbeleuchtung und auch die privaten Haushalte wurden „elektrisch“.

PlanckAber auch in der Forschung spielte Licht eine immer größere Rolle, der zu einem Streit zwischen Wissenschaftlern entbrannte, bei dem es um die Frage ging, ob Licht aus Teilchen oder aus Wellen bestünde, der dann zu Gunsten der Teilchen-Theorie endete. Dennoch schien das Phänomen des Glühens von heißen Körpern damit immer noch nicht vereinbar. Der Physiker Max Planck ging noch weiter und wagte die Annahme: Die Energie der Strahlung muss portioniert, oder anders gesagt, sie muss gequantelt sein, was Planck mit der Formel  darstellte, dem berühmten Planck‘schen Wirkungsquantum oder die Planck-Konstante h (Verhältnis von Energie E und Frequenz f) eines Photons, entsprechend der Formel. Die gleiche Beziehung gilt allgemein zwischen der Energie eines Teilchens oder eines physikalischen Systems und der Frequenz seiner quantenmechanischen Phase.

96px-Einstein1921_by_F_Schmutzer_2Doch die damaligen Physiker blieben weiterhin skeptisch und konnten mit dieser These nicht recht etwas anfangen – bis auf Albert Einstein. Er wendete Plancks Formel auf ein weiteres ungeklärtes Phänomen, dem photoelektrischen Effekt an. Er nahm dabei an, dass Licht Eigenschaften von Wellen und Teilchen besitze. Damit konnte der alte Streit um die Natur des Lichts endgültig beigelegt werden

Alexander Gurwitsch und die mitogenetische Strahlung – Grundlage der Photonen-Technologie

PlanckUm 1923 entdeckt Alexander Gurwitsch ultraschwache Lichtemission aus lebenden Organismen (Zwiebeln, Hefe,…). Er vermutete Zusammenhänge zur Stimulierung des Zellwachstums. Mit einer selbst gebauten
Apparatur weist er ultraschwache Licht(Photonen)emissionen in Zwiebelwurzeln nach. Er nennt dies „mitogenetische Strahlung“. Obwohl diese Entdeckung große Begeisterung bei den Wissenschaftlern hervorrief und ihm eine Nominierung zum Nobel-Preis eintrug, zu dessen Erlangen ihm dann aber nur eine (!) Stimme fehlte, hielt diese Euphorie in Wissenschaftskreisen nicht lange an; sie wurde in Frage gestellt oder als unwesentlich eingestuft. Zwar konnte Gurwitsch`s Gurwitsch MachineEntdeckung vielfach bestätigt und auch nie widerlegt werden, dennoch geriet die „mitogenetische Strahlung“ in Vergessenheit oder gar in Verruf. Interessant ist aber, dass man in Deutschland noch um 1980 vom „Wunder aus der UdSSR“ sprach.

Doch stellte genau diese von Gurwitsch‘ gemachte Entdeckung für Fritz-Albert Popp die Grundlage für seine eigenen Forschungen ab den 70er Jahren dar (siehe unten).

Auch die Entdeckung des „morphogenetischen Felds“ geht auf Alexander Gurwitsch zurück, das seit einigen Jahren in vielen alternativen Heilpraxen zur Anwendung kommt.

Biophotonen – das Licht in unserem Zellsystem

Was sind Biophotonen?

Biphotonen sind das “Licht“ im Zellgewebe (organische Zellstrahlung aller Lebewesen), ein Licht mit einer Kohärenz, wie es beim Laser zu finden ist, mit der Fähigkeit zur Überlagerung von Lichtwellen, was die Übertragung von Informationen ermöglicht.

Der Organismus aller Lebewesen ist durchdringen von einem Biophotonenfeld, das für die Körperfunktionen verantwortlich ist und damit das physische Kennzeichen für das Leben darstellt. Die Quelle dieser organischen Biophotonenstrahlung, die 10 hoch 18x schwächer ist als das Tageslicht, ist die DNS (DNS = Des oxy ribo nuklein säure; engl: DNA = … acide).

Wie in Teil 1 dieser Serie ausgeführt, erhält der Organismus sein Licht von der Sonne, das z. B. beim Menschen durch die Haut, die Augen oder auch die Nahrung aufgenommen wird.

DNA_Double_HelixMit ihrem geometrischen Aufbau und der mehrfachen Helixstruktur (schraubenförmige Struktur) stellt die DNS einen hervorragenden Speicher für das Sonnenlicht dar, was ebenso für die hohlraumförmige Struktur der Zelle selbst gilt.

Die Funktion der DNS gleicht der eines elektronischen BioChips: Das morphogenetische Feld (siehe oben Gurwitsch) kommuniziert mit dem Organismus und mit seiner Umwelt. Die in der DNS gespeicherten elektromagnetischen Energien und Informationen schwingen und bilden damit einen harmonischen Oszillator (Baugruppe zur Gleichschaltung von Wechselschwingungen). Da die DNS einen organischen Supraleiter darstellt, der auf Körpertemperatur reagiert, bleiben die Schwingungsverluste sehr gering (Resonatorgüte = Maß zur Fähigkeit der Informations- und Energiespeicherung oder auch Dauer der Speicherung).

Durch die ständige Wechselwirkung zwischen Sonnenlicht, DNS und Zelle wird die Kohärenz immer mehr angereichert, was immer langwelligere Frequenzen erzeugt, die in die Struktur eingebaut werden. Die Folge ist eine bessere Resonatorgüte der Zelle und damit eine Erweiterung ihrer Kommunikationsbasis. Dadurch erhöht sich der Informationsaustausch zwischen den Zellen mit der Möglichkeit, gemeinsam einen komplexeren Organismus zu bilden.

Biophotonen sind somit das Ergebnis der Resonanz zwischen Teilchen und Wellen, dienen als Mittler und sind sozusagen das Produkt eines bipolaren kohärenten Zustandes zwischen beiden Formen.

Das Teilchen-/Welle-System ist ein Welle-Teilchen-Dualismus des Lichts, ein realer Vorgang, in seiner Gegensätzlichkeit für den Menschen nicht wahrnehmbar, aber dennoch wahr ist (kohärenter Zustand). Ein kohärenter Zustand des Biophotonenfeldes ist somit das Maß für den bestehenden Vitalitäts- und Energiezustand eines Organismus und dafür, ob ein System mit seiner Umwelt im Einklang schwingt und damit in der Lage ist, „Informationen“ (Wellenaspekt) aufzunehmen und mit der „aktuellen Information“ (Teilchenaspekt) in Übereinstimmung und harmonisieren kann, sowohl in Gestalt bildend und/oder System erhaltend.

Der menschliche Organismus erhält Informationen aus physisch und psychisch wirksamen Bereichen seiner Umwelt. Besonders durch das seelische Erleben wird die Laserfrequenzmodulation der DNS beeinflusst (Psychosomatik: Beispiel Krebs etc.).

Prof. Dr. Fritz-Albert Popp (*1938), dt. Physiker, Pionier der Licht- und Biophotonenforschung hat seit den 1970er Jahren das Thema Biophotonen und deren Einfluss auf das Zellsystem und die Funktion des biologischen Organismus revolutioniert. Doch leider stoßen seine Erkenntnisse aus jahrzehntelangen Forschungen weiterhin bei Naturwissenschaftlern auf Kritik und werden nicht selten, völlig unverdient, in die „esoterische Szene“ geschoben.

Wie konnten Biophotonen „sichtbar“ gemacht werden?

Prof. Dr. Fritz-Albert Popp (*1938), dt. Physiker, Pionier der Licht- und Biophotonenforschung hat seit den 1970er Jahren das Thema Biophotonen oder „das sichtbare Licht in unseren Zellen“ revolutioniert. Mit Hilfe eines selbst konstruierten Restlichtverstärkers (einen Prototyp gab es damals auf dem Markt nicht), konnten Lichtwellen /-teilchen millionenfach verstärkt und „sichtbar“ gemacht und dadurch bewiesen werden,
dass alle organischen Gewebe Licht aussenden, ob es nun Tannenzweige, Pflanzen, Gemüseblätter, Tomaten oder Fische sind, alles, selbst ein Lichtmast leuchtet, und dieses Leuchten kann sichtbar gemacht werden. Übrigens senden Tiere eine viel höhere Strahlung aus als Menschen. Woran liegt das? Tiere haben im Verhältnis zum Menschen ein stabileres Zellsystem; sie sind nicht wie wir Menschen ständigen, vor allem psychischen Umwelteinflüssen ausgesetzt. Hingegen befindet sich das menschliche Zellsystem ständig in einem „Arbeitsprozess“, um sich der veränderten Situation anzupassen und vor allem das Schutz- und Abwehrsystem wieder zu ordnen. Das raubt Energie und führt zum „Leuchtverlust“. Einzig menschliche Finger- und Fußnägel weisen eine höhere Leuchtenergie auf, da diese nicht den Umwelteinflüssen in dem Maß ausgesetzt wie das übrige menschliche Zellsystem.

Was passiert in den Zellen?

Bevor aber in der Zelle eine chemische Reaktion stattfinden kann, müssen die Moleküle, die miteinander reagieren, aktiviert werden und zwar durch Energie, die quantenhaft zugeführt wird. Jedes Molekül hat seine eigene Visitenkarte. Die Anregung erfolgt meist in einigen Elektronen-Volt oder im Wellenlängenbereich von einigen 100 nanometer

Moleküle müssen von Photonen gesteuert werden!! Ohne diese Steuerung läuft gar nichts ab.

Photonen sind in der Zelle nachweisbar, man kann sie messen. Sie sind nicht zufallsverteilt.

Wenn nun zum Beispiel 100.000 Prozesse im Organsystem ablaufen, werden dann auch 100.000 Photonen benötigt? Nein! Wenn wir mal in die Natur schauen, dann benötigen 100.000 Blüten ja auch keine 100.000 Bienen, um bestäubt zu werden. Es genügt eine Biene – wenn sie schnell genug ist.

So auch in der Zelle. Sie arbeitet wirtschaftlich, mit höchster Präzession. Das rettet unser Leben ständig. Wenn Zufall, dann würden wir sofort wie Brei zusammenfallen.

Ein Vergleich:
1 Photon hat 100.000 Reaktionen/sec.
Bei dem besten Laser sind es nur 1/10 sec
Bei einer Glühlampe liegt die Kohärenz dann nur noch im nanosec-Bereich.

Die Zellfunktion ist in ihrer „Technik“ also um 1 Md. überlegen !!!!

Fische z. B. können Taschenlampenbatterien noch aus 100ten von Kilometern wahrnehmen, allerdings sind Versuche, die Sensitivität von Fischen zu messen gescheitert, da die Technik den Fischen nichts nachmachen konnte.

Die Zelle ist also ein echter Sonnenkollektor, ein Hohlraumresonator, der auf Sonnenlicht resonanzartig reagiert. Die entstehenden Wellen in der Zelle reichen von 120 nm (ultravioletter Bereich) bis 720 nm.

Das Wunderwerk Mensch oder allgemein des bioorganischen Funktionismus übersteigt aber offensichtlich immer noch die Vorstellungskraft größere Teile der Menschheit. Denn wie anders ist es zu erklären, dass sich die „naturwissenschaftliche Welt“ hier nicht, oder nur sehr zögerlich hinsichtlich der Anwendung von Licht als probates Heilmittel einlassen konnte und kann. Denn gerade die Forschungen von Prof. Popp und seine daraus gewonnenen Erkenntnisse haben eine (bewusste) Weiterentwicklung auf dem Gebiet der Lichttherapie erst möglich gemacht. Aber Hoffnung ist in Sicht. So bin ich vor Jahren auf einen Artikel in der TZ vom 25.07.2013 gestoßen mit dem „sensationellen“ Thema: „Blaues Licht gegen Schmerzen“, bei dem ich mir aber ein Schmunzeln nicht verkneifen konnte: verwenden zig Heilpraktiker, aber auch schulmedizinische Hautärzte seit Jahren Licht als Therapie. Und schon Dinshah Ghadali (Näheres in Teil IV der Serie) hat zwei Jahrzehnte große Erfolge, auch in Kliniken, mit seiner Farben-Chromotherapie verzeichnen können. Auch während des Krieges wurde diese Therapieform aus Mangeln an Verbandsstoff zur Behandlung von Verletzten, vor allem Brandverletzten eingesetzt. Heute wird sie von vielen Heilpraktikern als adäquate Behandlungsmethode eingesetzt.

Teil 4: Lichttherapie im Wandel der Zeit

Teil 1 | Teil 2 | Teil 4

Beitragsbild Sonnenstrahlen: Fotolia 90609251 | © rangga173
DNA Double Helix: By Apers0n [Public domain or Public domain], via Wikimedia Commons