Das Familienmodell

(familiäre Dynamik)

 

Familienmodell

 

Jedem von uns liegt ein individuelles, aus uns selbst heraus wirkendes energetisches Muster, eine ureigene Lebensgrundmotivation inne, die unser Handeln und unsere Bedürfnisse in der Interaktion mit anderen bestimmen. Die Prägung eines Kindes in der Selbstwahrnehmung und der Sicht auf die Welt wird durch die Interaktion der individuellen Persönlichkeitsbilder jedes einzelnen Familienmitglieds, dem so genannten „erziehenden Milieu“ geprägt.

Dieser Familiendynamik auf die Spur zu kommen heißt nicht nur, Problembehandlung im Sinne von „warum sind Papa und Mama in manchen Situationen gleich „auf 180“? Warum reagieren die Partner untereinander in oft belanglosen Situationen unangemessen aggressiv? Warum könnte ich meine Schwester/meinen Bruder oft „auf den Mond schießen?“

Vielmehr ist es eine spannende und für alle Beteiligten lehrreiche „Forschungsreise“: Wer ist mein Kind/mein Partner eigentlich? Welche Bedürfnisse hat jeder von uns (oft weiß man das ja selbst nicht so genau)? Denn eines ist klar: Je mehr ich über die inneren Handlungsmotivationen, die oft verborgenen Bedürfnisse des anderen weiß, desto weniger Missverständnisse kommen auf. Dies wiederum fördert ein harmonischeres Zusammenleben, in dem alle Beteiligten von einer fruchtbaren Lern- und damit Weiterentwicklung ihrer Persönlichkeit profitieren können. Und das ist keine Einbahnstraße; Kindern können bekanntlich ja oft sehr intensive Lehrer auch für ihre Eltern sein.

Als Deutungsgrundlage dient uns die Planetensymbolik der sog. Persönlichkeitsplaneten:

PL_SYM_Sonne  Sonne als unserem zentralen, individuellen Willens-ICH

Mond  Mond als unserem Kontakt-ICH

PL_SYM_Saturn   Saturn als unserem Körper-ICH

Diese Persönlichkeitsplanten stehen im Familienmodell der Huber-Methode für das unbewusst entstandene erste Bild, das die kindliche Seele von Beziehungspersonen, in der Regel von Vater und Mutter, hat.

Das ermöglicht Aussagen darüber, wie die kindliche Seele (= Mond) die Beziehungen sowohl zu den Bezugspersonen, als auch deren Beziehung untereinander wahrnimmt (!), aber es heißt nicht, dass diese Personen auch so sind.