Wie entstand der Monatsname November

Wie entstand der Monatsname November?

Der November ist der elfte Monat des Jahres im gregorianischen Kalender. Er hat 30 Tage. Er beginnt mit demselben Wochentag wie der März und, außer in Schaltjahren, auch wie der Februar.

Im römischen Kalender war der November ursprünglich der neunte Monat (lat. novem = neun). Im Jahr 153 v. Chr. wurde der Jahresbeginn allerdings um zwei Monate vorverlegt, sodass die direkte Beziehung zwischen Name und Monatszählung verloren ging. Dies wird manchmal bei der Übertragung der früher oft verwendeten lateinischen Datumsangaben vergessen. Unter Kaiser Commoduswurde der Monat in Romanus umbenannt, nach dem Tod des Kaiser erhielt er aber wieder seinen alten Namen zurück.
Grafik aus: Filocalus

Andere urdeutsche Namen sind …

  • Windmond (eingeführt von Karl dem Großen im 8. Jahrhundert)
  • Wintermonat und Nebelung
  • In den Niederlanden wurde der Monat auch Schlachtmond oder Schlachtemonat genannt, da zu dieser Zeit das Einschlachten der Schweine üblich war.
  • Aufgrund der zahlreichen Anlässe des Totengedenkens trägt der November auch die Bezeichnung Trauermonat.

Quelle: wikipedia

Alte Bauernregel

  • Sitzt im November noch das Laub, wird der Winter hart, das glaub.
  • Baumblüt` im November gar – noch nie ein gutes Zeichen war.
  • Sitzt im November noch das Laub, wird der Winter hart, das glaub.
  • Baumblüt` im November gar – noch nie ein gutes Zeichen war.
  • Der rechte Bauer weiß es wohl, daß man im November wässern soll.
  • Bring November Morgenrot, der Aussaat dann viel Schaden droht.
  • Wenn’s im November blitzt und kracht, im nächsten Jahr der Bauer lacht.
  • November hell und klar, ist nicht übel für’s nächste Jahr.
  • Wenn der November regnet und frostet, dies leicht die Saat des Leben kostet.
  • Im November Mist fahren, soll das Feld vor Mäusen bewahren.

Quelle: www.bauernregeln.net


Zum Bild:
Der Monat Juli im Chronograph von 354 des spätantiken Kalligraphen Filocalus. Die Kopien sind Federzeichnungen des 17. Jahrhunderts in einem Manuskript der Barberini-Sammlung, heute in der Vatikanischen Bibliothek (cod. Barberini lat. 2154)

Quelle: Filocalus